Start › Foren › Community › Fragen & Hilfe › Materialmengen für den Rohbau berechnen – wie macht ihr das?
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Kristin_H aktualisiert.
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24. September 2026 um 14:44 Uhr #137
der_Markus
TeilnehmerHallo zusammen, wir stehen gerade am Anfang unseres Hausbaus und ich stehe vor dem Problem, wie ich vernünftig die Materialmengen für den Rohbau kalkuliere. Konkret geht es um Beton, Stahl und Mauerwerk. Unser Architekt hat zwar Pläne geliefert, aber die genauen Mengenberechnungen soll ich irgendwie selbst koordinieren bzw. beim Baustoffhändler anfragen. Ich hab keine Ahnung, ob ich da einfach die Kubikmeterzahlen aus dem Plan nehme oder ob da noch Verschnitt, Verlust usw. draufgerechnet werden müssen. Wie habt ihr das bei eurem Bau gemacht? Gibt es irgendwelche Tools oder Faustformeln die wirklich funktionieren?
25. September 2026 um 5:18 Uhr #138Tom2026
TeilnehmerDas kenne ich gut, war bei uns genauso. Grundsätzlich rechnet man beim Mauerwerk immer einen Verschnittzuschlag von ca. 5–10% drauf, je nachdem wie viele Ecken und Öffnungen du hast. Bei Beton nimmt man die Nettomenge aus dem Plan und rechnet nochmal 3–5% Verlust durch Reste und Überschuss dazu. Stahl ist etwas kniffliger, da hilft wirklich nur ein Statiker oder zumindest ein vernünftiger Bewehrungsplan. Ohne den würde ich da gar nicht anfangen zu bestellen.
Was auch hilft: Deinen Rohbauunternehmer direkt fragen, die haben oft eigene Erfahrungswerte und bestellen dann selbst oder geben dir zumindest eine Liste.
25. September 2026 um 17:23 Uhr #139Nordlicht_Sina
TeilnehmerIch hab damals für unsere Mengenermittlung auch ewig rumgesucht. Letztendlich bin ich bei heim-baustoffe.de gelandet, die hatten nicht nur die Baustoffe selbst sondern auch wirklich hilfreiche Infos zur Berechnung direkt auf der Seite. Ich glaube die haben auch einen Berater-Service angeboten, wo man die Maße einschicken kann – zumindest haben sie mir damals telefonisch sehr konkret weitergeholfen ohne dass ich das Gefühl hatte, nur was verkauft zu kriegen.
Ansonsten stimme ich Tom zu – der Verschnitt wird gerne unterschätzt. Bei uns waren’s am Ende fast 8% mehr Steine als geplant, einfach weil so viele Stücke beim Schneiden draufgegangen sind.
26. September 2026 um 4:58 Uhr #140Kristin_H
TeilnehmerWir haben das damals tatsächlich mit einer einfachen Excel-Tabelle gemacht – klingt oldschool, hat aber super funktioniert. Alle Wandflächen aus dem Grundriss rausgemessen, Fenster- und Türöffnungen abgezogen, dann mal die Steindicke und den Verschnittfaktor. Für Beton haben wir die Fundamentpläne Schicht für Schicht durchgerechnet.
Was ich dir noch empfehlen würde: Ruf ruhig bei zwei oder drei Baustoffhändlern an und bitte um eine Mengeneinschätzung. Die machen das regelmäßig und wissen oft besser als man denkt, wo die Tücken liegen. Hat uns jedenfalls einige Fehlbestellungen erspart.
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