Waller nachts an der Donau: Was ich in 30 Jahren falsch gemacht habe

Start › Foren › Vereinsangeln und Ansitz › Wallerangeln › Waller nachts an der Donau: Was ich in 30 Jahren falsch gemacht habe

Ansicht von 5 Beiträgen – 1 bis 5 (von insgesamt 5)
  • Autor
    Beiträge
  • #352
    Wolfgang Heider
    Teilnehmer

    Weil hier gerade einige mit Waller anfangen, ein paar Erfahrungen vom Alten.

    Erstens: Stirnlampe mit Rotlicht, nicht ständig Weißlicht aufs Wasser. Zweitens: Bei Strömung gesichert am Ufer stehen, Rettungsweste wenn man vom Boot oder von steilen Steinschüttungen fischt. Ich bin 1998 bei Hochwasser die Böschung runtergerutscht, nur mit Glück gab es bloß nasse Stiefel. Drittens: Bremse nicht zu hart, der Fisch braucht beim Lauf Platz. Viertens: Nach der Nacht nicht müde heimfahren.

    Fragt gern, wenn was unklar ist.

    #353
    Flo
    Teilnehmer

    rotlicht hab ich, aber weißlicht beim abhaken hab ich gebraucht. is das schlimm?

    #354
    der_Markus
    Teilnehmer

    Danke für den Beitrag. Wie hältst du es mit Matte und Kescher bei so großen Fischen? Wir hatten letztes Jahr einen 1,60er und die Matte war viel zu klein.

    #355
    Wolfgang Heider
    Teilnehmer

    Flo, beim Abhaken geht's nicht anders, nur vorher nicht aufs Wasser leuchten.

    Markus, die Matte nur nehmen, wenn sie wirklich wallergroß ist. Besser den Fisch im Wasser lassen, im Flachen mit Handschuh greifen und fürs Foto kurz anheben, nicht auf Steine legen. Und lieber eine Person mehr dabeihaben, einen Waller ab 1,50 m allein aus dem Wasser zu heben ist für den Fisch und für dich gefährlich.

    #356
    Lena S.
    Teilnehmer

    Das mit dem Nicht-müde-Heimfahren hat mich getroffen, danke dafür. Hab nach der Nacht neulich fast im Auto geschlafen.

Ansicht von 5 Beiträgen – 1 bis 5 (von insgesamt 5)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.